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Produktnummer: 18f7e1474b933a4dc2bfff5c1f49dfc4c1
Autor: Pyka, Hans-Gerd
Themengebiete: Deutsche Geschichte Diktatur Fluchthilfe Mierendorff Bande Ost West Konflikt
Veröffentlichungsdatum: 08.09.2016
EAN: 9783741848803
Auflage: 3
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 348
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Herausgeber: Weiske, Jürgen
Verlag: epubli
Untertitel: Freiheit oder Diktatur
Produktinformationen "DER WELS"
Max Weidendorf war eine schillernde Gestalt: Von 1967 bis 1982 holte er als Fluchthelfer mehr als 1000 Menschen aus der DDR in den Westen – anfangs gemeinsam mit US-Soldaten in ihren Dienstfahrzeugen, später mit immer ausgefeilteren Methoden als Chef einer professionellen „Fluchthilfe-Firma“. Dabei war er nicht nur von dem Gedanken getrieben, der DDR dadurch zu schaden, dass er vor allem Ärzte und Ingenieure zur Flucht verhalf und dem ostdeutschen Staat dadurch viele seiner Fachkräfte nahm – Max Weidendorf verdiente auch gut an den Flüchtlingen: Bis zu 20.000 D-Mark nahm er pro Person und stieg so zu einem erfolgreichen Geschäftsmann auf. Bis zu einem Anschlag 1982: In seinem Bad Tölzer Hotel explodierte eine Briefbombe, Weidendorf wurde schwer verletzt. Ob Mitarbeiter der Stasi oder ehemalige Mitglieder seiner „Kriminellen Menschenhändlerbande“, wie die DDR-Propaganda sein Fluchthilfe-Unternehmen nannte, für den Anschlag verantwortlich waren, konnte nicht geklärt werden. Es handelt sich bei dem Roman „Der Wels“ nicht um eine Biographie des „echten“ Fluchthelfers Kay Mierendorff, sondern um eine fiktive Geschichte, die allerdings auf wahren Begebenheiten beruht. Die Idee des Projekts stammt von Kay Mierendorff, der 2012 in Florida gestorben ist – und von seinem Freund Jürgen Weiske, der Mierendorff vor dessen Tode interviewt hat und so die dokumentarische Grundlage für den Roman lieferte.

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